Stock Fotos

Stock Fotos

Nachdem es in den vergangenen Monaten ausschließlich Bildvorstellungen unsererseits gab, geht es heute mal ausnahmsweise nicht direkt um das Fotografieren oder die Fotos an sich, sondern um das allgemeine Besorgen und Auftreiben von Bildmaterial, genauer gesagt um Stock-Fotos. Interessant ist das vor allem für Designer, die mit dem Themengebiet der Fotografie nicht viel am Hut haben, oder eben für all diejenigen, die kurzfristig bestimmte Bilder oder Grafiken benötigen.
Neben einigen Erläuterungen und eigenen Erfahrungen werden wir euch auch noch eine bestimmte, uns bekannte Seite etwas genauer vorstellen (Depositphotos.com), was für den ein oder anderen von euch vielleicht auch besonders interessant ist.

Was sind Stock-Fotos?

Für diejenigen unter euch, die mit diesem Begriff nichts anfangen können: Stock-Fotos sind Bilder, die sozusagen vorproduziert und dann zumeist verkauft werden (engl. “to have in stock” – “auf Lager haben”).
Dies geschieht über Bildagenturen, heutzutage vor allem online. Kostenlose Stockfotos unterliegen meist bestimmten Lizenzen, erst bei kostenpflichtigen lassen sich die Lizenzen miterwerben. Die Preisspanne ist dabei von Agentur zu Agentur unterschiedlich, nach oben hin gibt es jedoch keinerlei Grenzen. Wer wirklich Fotos oder Grafiken von hoher Qualität erwerben will, kommt aber um ein gewisses Sümmchen nicht herum. Oft lassen sich die Lizenzen auch nur für einen bestimmten Zeitraum erwerben, und die Preise können abhängig vom Verwendungszweck variieren. Wenn man sich aber dann für das Benutzen vom Stock-Fotos oder -Grafiken entschieden hat, wird man auf jeden Fall Angebote finden, die sich später dann auch auszahlen.

Wozu braucht man Stock-Fotos?

Natürlich wird dieser Service vor allem von Werbeagenturen und Designern genutzt, da das Beauftragen eines eigenen Fotografen bei Projekten kleinen Umfangs unter Umständen zu kostspielig wäre. So kommt man nämlich ohne allzu viel Aufwand an professionelle Fotos, die ihren Zweck bei solchen Projekten durchaus erfüllen.

Nun fragt ihr euch bestimmt, wieso wir als Fotografen einen Artikel über Stock-Fotos schreiben. Das ist einfach zu beantworten: Denn auch bei uns hatte der ein oder andere auch einmal mehr im Design-Bereich zu tun, und sei es nur das Plakat für den Schulball. Der Aufwand wäre hier viel zu Groß gewesen, das Equipment womöglich gar nicht vorhanden und das Budget zu klein, um dies alles auszugleichen – und genau hier kommen solche Stock-Agenturen ins Spiel.
Ein anderer Aspekt wäre der Gedanke, über eine Stock-Foto Agentur Bilder zu vertreiben. Um hier Erfolg zu haben, reicht es allerdings nicht, einfach irgendwelche Fotos hochzuladen. Sinnvoll sind Bildserien, die dem Käufer imemr noch großen Spielraum lassen, sowohl bei der weiterverwendung,a ls auch bei der Nachbearbeitung. Wenn man die Angebote solcher Seiten betrachtet, findet man sehr oft Studioaufnahmen. Diese erfüllen meist den gewünschten kommerziell-professionellen Anspruch und sind in den meisten Projekten einbaubar. Stilleben sind keine Seltenheit, doch letztendlich umfassen die Bilder dieser Agenturen doch mehr oder weniger das gesamte Gebiet der Fotografie. Den Bereich “Stock-Fotos” genauer zu beschreiben ist tatsächlich nicht so einfach, wie man vielleicht zunächst denkt. Die meisten Bilder sind vermutlich ein Teil der Werbefotografie, aber diejenigen unter euch, die noch keine Erfahrungen damit haben, schauen sich das am Besten einfach selbst an.
Das Bild hier zum Beispiel erinnert mich persönlich sehr an Mineralwasser-Werbung, und ähnliche Assoziationen kann man bei sehr vielen der Bilder auf solchen Seiten herstellen.

Einer unserer Partner, Depositphotos.com, ist eine solche Stock-Foto Bildagentur, und wie bei den meisten Online-Anbietern kann man sich hier sowohl als Kunde, als auch als Anbieter registrieren. Die Fotos und Grafiken sind passend in Kategorien aufgeteilt, wobei sich die meisten Bilder in mehreren davon befinden. Im Bereich Retro sind zum Besipiel sehr viele Bilder, die wunderbare Hintergründe darstellen, antürlich meistens im Holz-, Backstein- oder Pergament-Stil.
In Fauna und Flora gibt es tolle Natur- und Tieraufnahmen, die meisten auf Hochglanz poliert und höchst professionel produziert. Sehr beeindruckend wird es dann bei Fashion, hier ist die Qualität der Bilder sofort und eindeutig bemerkbar.
Die Filter- und Suchfunktionen von Depositphotos.com lassen die Suchergebnisse sehr gut einschränken, und doch ist die Auswahl dann immer noch riesig.
Die Einzelpreise der Bilder sind nach Format und Größe gerichtet, für dauer-Nutzer sind aber vor allem die Abonnements interessant, bei einem Monat schon bei ca. 20€ beginnen. Es gibt auch ein Probe-Abonnement, bei dem neue Nutzer den Service von Depositphotos.com beinahe uneingeschränkt ausprobieren können.
Bezahlt wird entweder über die Zahlungssysteme PayPal, Moneybookers oder Webmoney, bei denen man ein Credit-Guthaben auflädt. Außerdem ist es auch möglich, via SMS zu zahlen – meines Erachtens eine sehr komfortable Variante, wenn man es einmal sehr eilig hat!
Für Fotografen oder Designer, die ihre Bilder über Depositphotos vertreiben wollen, gibt es natürlich einige Anforderungen zu beachten, deren Erfüllung jedoch nicht allzu schwer sein sollte. Die mindestauflösung von 3,6 MP erfüllt heutzutage schließlich fast schon jedes Handy, und Urheberrechte und Modelreleases sind ja selbstverständlich.
Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich das zusammengefasst in den FAQ unter “Verkauf von Bildern” ansehen.

Da das Fazit größtenteils schon in den bisherigen Ausführungen und auch in den vorgestellten Bildern enthalten ist, möchte ich diesbezüglich eigentlich nicht mehr allzu viel sagen. Auf alle Fälle sind Stock-Fotos und Bildagenturen unumgänglich in der Medienwelt, ja sind sie schon immer gewesen. Die Ansiedlung im Online-Bereich macht diese Services, wie auch viele andere, für kleinere Nutzer ebenfalls attraktiv, da hier die Preise auch im untersten Segment beginnen.
Was Depositphotos.com interessant macht und in meinen Augen hervorhebt, ist die Zahlungsmöglichkeit per SMS, die einem einige Vorteile bieten kann, wie oben schon beschrieben.

Aber was ich mich jetzt noch frage:
Wie sehen eure Erfahrungen in dem Bereich aus? Wo bezieht ihr eure Stock-Images?
Oder habt ihr selbst schon einmal für solche Anbieter fotografiert? Wie ist das abgelaufen, wie waren eure Erfahrungen?
Das würde uns und bestimmt auch noch andere Leser hier sehr interessieren! Ich bin gespannt auf einige Erfahrungsberichte!

Wer unsere Hochzeits-Seite lichtathleten-wedding.com noch nicht besucht hat, kann dies auch gerne noch tun, dort findet ihr unsere Wedding-Serien des vergangenen Jahres. Sobald wir in einem Monat unser Abitur hinter uns haben, geht dann auch fast schon wieder die Hochzeitssaison 2012 los, und die nächsten Hochzeitsbilder werden nicht lange auf sich warten lassen.
Jetzt aber wünsche ich erst einmal einen schönen Start in den Frühling, bis zum nächsten Mal!

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