Bildvorstellung Ulmer Münster

Während unserer Fotoreise Waren wir in den verschiedensten Städten unterwegs und haben auch jede Menge Making-Of‘s für euch aufgenommen.
Unter anderem waren wir auch in Ulm und haben dort das Ulmer Münster für euch besucht. 
Unser Making-Of von diesem Tag sozusagen der praktische Teil zu unserer Serie „Kreative Kirchenfotografie“. Da in Ulm der höchste Kirchturm der Welt steht wollten wir uns diese Möglichkeit natürlich nicht entgehen lassen.
In dem Münster selbst war es relativ voll für eine Kirche, was das fotografieren der Architektur erschwerte, da nahezu immer jemand durch das Bild lief. Dennoch haben wir einige gute Fotos darin geschossen.

Da die Bildvorstellung in dem dazugehörigen Tagesartitkel jeden Rahmen gesprengt hätte wollen wir in diesem und in dem nächsten Artikel unsere Bilder vorstellen.
Heute sind dann die Bilder von mir (Benni) dran. Ich möchte euch einfach erzählen wie ich meine Bilder im Ulmer Münster geschossen, beziehungsweise wie ich sie bearbeitet habe. Am Donnerstag wird dann Marius über seine Bilder erzählen.

Zu den technischen Daten, beziehungsweise der Ausrüstung möchte ich am Anfang ein kleines Wort verlieren. Ich habe nur im extremen Weitwinkelbereich fotografiert, da ich mich auf Symmetrie, Architektur und Formen im Zusammenspiel konzentrieren und nicht einzelne Details herausgreifen wollte. Die Details der Kirche waren dann ehr in den Bildern  von Marius zu finden, die es dann wie bereits gesagt, übermorgen hier zu sehen gibt.
Die Belichtungszeit lag fast immer rund um 1/30 Sekunde, die mit meinen 15mm Brennweite am Vollformat relativ angenehm zu halten waren. Die ISO war mit 800 relativ hoch angesetzt.
Als zusätzlichen Bildlook habe ich zu 90% mit einem komplett falsch eingestellten Weißabgleich fotografiert. Dazu habe ich in der Kamera einfach den Weißabgleich auf eine manuell eingestellte Kelvinzahl von 10 000 gestellt. Ein starker Gelbstich war dann das Ergebnis auf dem Bild und ich fand diesen warmen Farbton sehr passend zu der Kirche.

Der letzte Schliff wurde den Fotos dann bei der Bearbeitung gegeben. Ich habe mich bei dieser Serie stark zurückgehalten und die Fotos (auch aus Zeitmangel) nur in Camera Raw bearbeitet. Dementsprechend kurz fällt dieser Abschnitt zur Bildbearbeitung auch aus, denn der Farblook kam sozusagen schon aus der Kamera mit heraus. Ich habe lediglich die Kontraste angepasst, manchmal den Weißabgleich noch etwas korrigiert (bei dem ein oder anderen Bild war mir der Gelbstich zu extrem) und fast überall noch etwas Fülllicht hinzugegeben.

Lasst nun einfach die Fotos auf euch wirken.

Hier geht es weiter mit noch mehr Bildern.


Nun möchte ich euch noch einmal das Making-Of Video zeigen, welches wir bereits in unserem Artikel zu der Stadt Ulm in unserer Fotoreise vorgestellt haben, aber da es im direkten Zusammenhang mit der Entstehung dieser Bilder steht soll es an dieser Stelle nicht fehlen.

Übermorgen kommt dann der zweite und letzte Teil dieser Bildvorstellung in welchem dann Marius seine Bilder präsentieren und zu ihnen erzählen wird.
Ihr habt noch offene Fragen? Oder wollt eure Meinung zu den Bildern hinterlassen? Dann schreibt doch einfach einen Kommentar!

Posten Sie Ihre Meinung