Lichtathleten Reise Tag 3: Ulm

[Solltet ihr von uns in Ulm fotografiert worden sein, habt bitte noch etwas Geduld. Wir befinden uns noch auf unserer Fotoreise und haben momentan keine Möglichkeit, die Bilder fertigzustellen. Sobald die finalen Änderungen vorgenommen sind, werden wir euch an dieser Stelle benachrichtigen. Vielen Dank für euer Verständnis. Für Rückfragen stehen wir euch über den Menüpunkt Kontakt zu Verfügung. Denkt bitte daran, eine gültige Mailadresse anzugeben, damit wir euch antworten können.]

Nachdem wir die letzten beiden Tage unserer Fotoreise in Stuttgart und Konstanz verbracht haben, sind wir heute Morgen nach Ulm aufgebrochen. Nach fast drei Stunden Fahrt mussten wir feststellen, dass die dortige Jugendherberge leider schon voll ausgebucht war. Dennoch entschieden wir uns, zumindest für unsere Fotostunde und eine Besichtigung des Münsters zu bleiben. Wie immer, unser Tagesrückblick in Form eines Videopodcast ganz zu Anfang: 

Mit unserem dritten Reisetag ging auch unser Fotoprojekt „Baden-Württemberg in 7 Stunden“ in die dritte Runde. Nach einem sehr guten Anfang in Stuttgart und einer eher unterdurchschnittlichen Fortsetzung in Konstanz gingen wir davon aus, dass sich Ulm wohl zwischen den beiden Städten bewegen würde. Das bewahrheitete sich letztendlich auch: Von 25 Passanten oder Gruppen ließen sich 14 zu einem Foto überreden, was der bisher schlechtesten Erfolgsquote von lediglich 56 Prozent entspricht. Diese ist vor allem auf unseren total vermasselten Anfang zurückzuführen. Erst nach fast einer Viertel Stunde, hatten wir das erste Bild im Kasten. Auch in der nächsten Zeit kam das Unterfangen nur äußerst schleppend in Gang. Die extremen Lichtverhältnisse, die sogar noch abends vorherrschten, sorgten zwar auf der einen Seite für wunderschöne Effekte, brachten allerdings auf der anderen Seite unsere Technik ordentlich ins Schwitzen. Gerade die atmosphärisch schönen Gegenlichtsituationen werden noch einiges an Nachbearbeitung benötigen. Anschließend kam die Sache dann endlich in Fahrt. Die Hälfte der Bilder wurde in den letzten 15 Minuten gemacht. Mit dabei nicht nur ein paar hübsche Mädels, sondern auch der Erste Organist und Kantor des Ulmer Münsters, Friedemann Johannes Wieland, als krönenden Abschluss. Im Rückblick haben wir es vermutlich nicht ganz geschafft, das fotografische Potential Ulms voll auszureizen. Dass uns gerade am Ende eine solche Vielzahl von (im positiven SInne!) interessanten Menschen über den Weg gelaufen sind, macht es umso bedauerlicher, dass wir im ersten Viertel keine einzige Aufnahme auf die Reihe bekommen haben. Hier werden in wir in Zukunft nicht mehr auf das perfekte Licht oder die idealen Models warten, sondern einfach loslegen. Denn einmal in Fahrt gekommen, rollte das Projekt bisher immer wie von alleine weiter. Auch heute haben wir zugunsten der besseren Bildergebnisse darauf verzichtet, eine Videodokumentation der „fotografischen Stunde“ aufzuzeichnen.

Damit wir aber nicht ganz ohne Making of dastehen, haben wir in einer ziemlichen Spontanaktion den dritten Teil der Reihe „kreative Kirchenfotografie“ (TEIL1, TEIL2) in die Wege geleitet. Der Film wurde im Anschluss kommentiert und kann euch einen hoffentlich inspirierenden Einblick in unseren Versuch geben, den besonderen Blickwinkel im schon oft fotografierten Ulmer Münster einzufangen. Benni hat sich vor allem auf die geometrischen Formen und das Betonen bzw. Durchbrechen der häufig auftretenden Symetrien konzentiert. Währenddessen habe ich (Marius) versucht besonders die kontrastreiche Lichtstimmung in meinen Fotos einzufangen. Viel Spaß mit dem Video (btw: Wem mein kleiner Fehler auffällt, dessen Portfolio werden wir in einem eigenen Blogpost featuren):

Nachdem wir gestern hier an dieser Stelle noch groß angekündigt hatten, den Zeitrafferfilm auch zum täglichen Bestandteil unserer Reise machen zu wollen, ist das Projekt einen Tag später bereits gescheitert. Da wir, wie in der Einleitung bereits erwähnt, keinen Platz in der Ulmer Jugendherberge bekommen haben, haben wir uns entschieden, bereits heute Nacht nach Karlsruhe weiterzureisen. Von dort aus werden wir euch wie immer über Twitter auf dem Laufenden halten und euch morgen hier hoffentlich wieder einen Zeitraffer, ein neues Making of (evtl. zum Thema Fotografie in Parks“) und den üblichen Videoeinblick in unseren Projektverlauf bieten können. Bis dahin, viele Grüße der Lichtathleten aus dem Zug von Ulm nach Karlsruhe.

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