Melonenball Teil 1: Der fotografische Teil

Neulich habe ich mein Projekt mit der Kombination aus Früchten und Sportgeräten fortgesetzt, wie ich es hier auch schon angekündigt habe.
Diesmal wurde eine Kombination aus einer Melone und einem Fußball zu meinem „Opfer“ und ich habe erst einmal auf passendes Wetter gewartet um mein Vorhaben umzusetzen.

Die Idee bestand konkret gesagt daraus, dass ich die Kamera auf das Stativ stelle, einen Fußball fotografiere, dann eine Melone aufschneide und diese an der gleichen Stelle fotografiere.
Soweit die Theorie. Doch mir war von vorne herein klar, dass es sehr schwer sein wird einen Ball so aussehen zu lassen, als wäre er aufgeschnitten worden. Deshalb entschloss ich mich den Ball wirklich aufzuschneiden um eine Schnittstelle zu bekommen und mir somit hinterher viel Arbeit zu ersparen.

Das Lichtsetup war relativ einfach aufgebaut, von links oben kam die pralle Sonne und von rechts unten habe ich mit einem Reflektor (Hier habe ich einen Erfahrungsbericht über solche Reflektoren geschrieben) aufgehellt. Dies gibt dem Bild schon eine etwas surrealere Lichtstimmung, welche meiner Meinung nach die Bildwirkung unterstützt.
Während dem Fotografieren hat sich die Sonne dann natürlich hinter der einzigen Wolke weit und breit verkrochen, was mir besondere Freude beschert, denn wer wird schon gerne während dem fotografieren von der Sonne zu einer Pause gezwungen?

Nun war das Licht zwar fertig, aber die konkrete Ausrichtung der Objekte noch nicht, denn ich musste bei dem halbierten Ball eine Perspektive finden, in welcher man sowohl den hinteren Teil noch als Fußball erkennt, als auch die Melone deutlich und größer erkennen kann, damit man sieht, dass sie „eingewachsen“ ist. Letztendlich habe ich mich für eine Aufteilung von 1/3 Ball und 2/3 Melone entschieden, was den Blick deutlich auf die Schnittkante der Melone lenkt, aber den Ball auch nicht außen vor lässt.

Jetzt lässt sich letzendlich nur noch sagen, dass die Reste auch gut verwertet wurden :-)

Übermorgen geht es mit dem (vielleicht etwas interessanteren) Teil über die Bildbearbeitung weiter.

  1. J_Heimbach Antworten

    Hey,
    wieder ein gelungener Artikel, ich freue mich auf die Fortsetzung.

    Eine Anmerkung hätte ich noch…

    Fände es super wenn ihr die Artikel die online kommen per Twitter bekannt macht, dann krieg ich es auch mit =)

    Für euch werbung und ein kleiner Aufwand – gibts aus Plugins zu die es automatisch machen…

    • Benjamin Harr Antworten

      Hi! Danke für deinen Kommentar, auf Twitter veröffentlihen wir noch manuell deswegen kommt es da dann meist etwas später, vor allem wenn die Artikel sich eben von allein veröffentlichen.
      Du hast recht, wir müssen da noch ein automatisches Plugin installieren, auf Facebook ist dieses schon eingerichtet, also da sieht man die aktuellsten Posts immer sofort.
      Den Facebook Link findet man am linken Rand unserer Seite und wie gesagt, auf Twitter wird es bald automatisiert.
      Gruß Benni

  2. Wolfgang Heisel Antworten

    Hi Benni,

    wir (J_Heimbach und ich) benutzen dafür Socialite. Das ist ein Plugin mit dem man sowohl Twitter als auch Facebook einbinden kann. Es zickt manchmal ziemlich rum, aber wenn man die Artikel nicht sofort postet sondern per Schedule veröffentlichen lässt funktioniert es ganz gut.

    Grüße,

    Wolfgang

Posten Sie Ihre Meinung