Phase in der nichts gelingt

Heute schreibe ich einmal einen Post, indem es um ein Problem geht, welches wahrscheinlich nicht nur ich habe beziehungsweise hatte.
Kennt ihr das, wenn jedes Projekt das ihr anfangt scheitert und man dann letztendlich gar keine Lust mehr hat überhaupt noch etwas anzufangen?
Ich hatte eine solche Phase auch vor einiger Zeit, man hatte einfach keine Lust mehr ein Projekt anzufangen, weil alles davor im Sand verlief.
Doch wie kommt man aus so etwas wieder heraus? Bei mir hat es etwa einen Monat gedauert, in dem ich gar nichts produktives geleistet habe. Die Kamera verstaubte langsam in der Ecke und Photoshop war kurz dem Rauswurf aus meinem Dock.

Letztendlich hatte ich einfach einmal wieder Lust ein Bild zu erstellen und die Idee ist auch  einen ganzen Monat in meinem Kopf gewachsen. Ich glaube, das ist das Problem, dass man seine Ideen umsetzt wenn sie noch nicht ausgereift sind und sie deswegen auch scheitern. Daraus folgt dann die Unlust und der fehlende Erfolg beziehungsweise das fehlende Glücksgefühl etwas so geschafft zu haben wie man es möchte. Doch ohne diesen Erfolg fängt man auch kein neues Projekt an, da man es im Hinterkopf schon zum Scheitern verurteilt hat und so schließt sich der Teufelskreis. Das einzige was heraushilft ist, wenn man im Kopf dabei bleibt und sich Gedanken macht.

Als Fazit daraus lässt sich schließen, dass man in einer solchen Phase merkt, ob man wirklich Spaß an der Fotografie hat, oder ob es eben nur eine zeitlich begrenzte Begeisterung war. Ich bin froh es überwunden zu haben und kann wieder mit Spaß ein Projekt nach dem anderen beginnen.
Ich hoffe, dass ihr diesen Post nicht ganz so trocken fandet und ihn auch mit etwas Interesse verfolgt habt. Übermorgen kommt wieder etwas praktischeres, doch dies lag mir einfach am Herzen und ich wollte es in einen Beitrag schreiben.

Hattet ihr soetwas auch schon einmal? Oder noch nie? Oder schon öfters? Eure Meinung interessiert uns! Schreibt doch einfach einen Komentar.

Bis zum nächsten Mal!

  1. Bernd Antworten

    Ja das ist wirklich eine der schlimmsten Phasen eines Fotografen. Ich hatte das auch schon einmal, bin darüber aber hinweg gekommen, indem ich einfach mit meinen Fotokollegen auf Tour gegangen bin. Dadurch habe ich neue Inspiration für Motive erhalten und dann auch Ideen entwickelt. Seitdem gehe ich meistens mit ihnen auf Tour, wenn ich vor so einem Tief stehe :-)

Posten Sie Ihre Meinung