Bildvorstellung: Wolkenbruch

Letztes Jahr im Herbst war es plötzlich noch einmal so richtig warm. Also ein Handtuch geschnappt, sich auf die Wiese im Vorgarten gepflanzt, den MP3-Player an und die Augen zu. Irgendwann hab ich sie dann auch wieder aufgemacht, die Augen, und was ich gesehen habe, schien mir gar nicht so uninteressant. Schon öfter hatte ich überlegt, ob es nicht zumindest einen Versuch wert wäre, das Objektiv auch mal gen Himmel zu wenden. Das Schauspiel, das sich mir bot, schien geradezu prädestiniert dafür: dramatische Wolkenformationen durch die an einigen Stellen die rote Herbstsonne durchgebrochen kam. Also habe ich schnell meine Kamera geholt und eine gute Viertelstunde damit verbracht gefühlte 100 Fotos von dieser nicht alltäglichen Situation am Himmelsdach zu schießen.
Die Nachbearbeitung erfolgte völlig unkompliziert in Lightroom: Bei den ersten fünf Fotos mittels einer Graustufenkonvertierung und anschließendem Spielen an Schwarzregler, Gradationskurve und Klarheit sowie einer bronzenen Teiltonung beim letzten der vier Bilder.

Jetzt aber los, lasst euch inspirieren von meinen folgenden fünf sicher nicht perfekten aber doch bestimmt gedankenanregenden Bildergebnissen jenen Abends:

 

Nutzt ihr den Himmel nur während Sonnenauf- und Untergängen als Motiv oder habt ihr ihn schon einmal während des Tages zum zentralen Element eures Bildes erkoren?

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